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17.06.2019

Digitalisierung macht Schule

Bildungsministerin Bettina Martin informierte sich im Eldenburg-Gymnasium in Lübz über das Projekt „Medienzukunft an Schulen“ des Landkreises Ludwigslust-Parchim

2019-06-17 Kultusministerin zu Besuch im Eldenburg-Gymnasium Lübz
Tafel und Kreide sind passé: Bildungsministerin Bettina Martin, Landrat Stefan Sternberg und Schulleiter Torsten Schwarz (r.) testen einen der 15 hochmodernen Fachbildschirme mit Whiteboard-Seitenflügeln, die seit Herbst vergangenen Jahres in Unterrichtsräumen des Eldenburg-Gymnasiums in Lübz installiert sind. © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Im Eldenburg-Gymnasium in Lübz hat sich heute (17.06.2019) Bildungsministerin Bettina Martin im Gespräch mit Lehrern und Schülern über das kreisliche Projekt „Medienzukunft an Schulen“ informiert. Der Landkreis Ludwigsust-Parchim sei ein „Leuchtturm in Sachen Digitalisierung der Schulen“, sagte sie bei ihrem ersten Arbeitsbesuch einer Schule als Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin. Landrat Stefan Sternberg, der die Ministerin begleitete, freute sich über die Gelegenheit zum Gedankenaustausch direkt vor Ort. „Damit ist eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit gelegt“, sagte der Landrat, „denn wir haben ja noch einiges vor, nicht zuletzt mit Blick auf Bundesmittel aus dem DigitalPakt Schule.“

 

Das Eldenburg-Gymnasium in Lübz hat im vergangenen Jahr im Rahmen des Projektes „Medienzukunft an Schulen“ unter anderem zwei modernisierte Computerkabinette mit jeweils 31 Arbeitsplätzen, zwei Laptop-Klassensätze, Rechnerausstattung für die Lehrerschaft und die Schulverwaltung, moderne Monitore, interaktive Whiteboards, digitale schwarze Bretter und Multifunktionsgeräte erhalten. Zudem wurden im Schulgebäude 15 interaktive Flachbildschirme in einer Größe von 86 Zoll mit Whiteboard-Seitenflügeln und jeweils zugehörigem Rechner für den Unterricht installiert. Insgesamt profitieren von dieser Ausstattung etwa 460 Schülerinnen und Schüler sowie die 46 Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums. Ähnlich ist die Situation auch am Gymnasialen Schulzentrum in Wittenburg, das als erste Schule im Landkreis bereits vor zwei Jahren  technisch aufgerüstet wurde.

 

Das in 2017 begonnene Projekt wird nach Einschätzung der Planer beim Landkreis und bei dessen IT-Dienstleister KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR mindestens einen Zeitraum von sechs Jahren in Anspruch nehmen. Als nächstes soll im Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim in den Sommerferien die technische Ausstattung durch die KSM beginnen. Im Herbst wird auch der Startschuss für das Robert-Stock-Gymnasium Hagenow fallen. „Mit den Erfahrungen und Erfolgen bei der Digitalisierung der kreislichen Schulen haben wir ganz klar eine Vorreiterrolle“, so Landrat Sternberg. „Aber da wollen wir nicht stehen bleiben, sondern gemeinsam dafür sorgen, dass perspektivisch alle Schulen in unserem Landkreis fit sind für die digitale Zukunft.“