Zurück zur Listenansicht

07.07.2019

Waldbrand bei Lübtheen: Lage unverändert stabil

Zahl der Einsatzkräfte wird schrittweise reduziert / Katastrophenfall bleibt bis Montag bestehen

Die Lage im Waldbrandgebiet bei Lübtheen ist stabil. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz gehen auch am achten Tag (07.07.2019) nach Ausbruch des Waldbrandes die Räum- und Löscharbeiten weiter. Das Feuer konnte auf eine Fläche von etwa 500 Hektar eingekreist werden. Teilweise kann es zu einem Aufflackern der vorhandenen Glutnester sowie zu Rauchentwicklung kommen.

Die Einsatzkräfte konzentrieren sich auch heute darauf, das Brandgeschehen durch das Ziehen und Verbreitern von Schneisen sowie durch das Wässern des Schneisennetzes in den derzeitigen Grenzen zu halten. Es sind noch die Bundeswehrfeuerwehr sowie sechs Wasserwerfer der Polizei zur Unterstützung vor Ort.

Die Gefahr des Übergreifens des Brandes auf die umliegenden Ortschaften besteht nach Lagewertung des Katastrophenschutzstabes des Landkreises Ludwigslust-Parchim derzeit nicht mehr. Die Einsatzleitung bittet nach wie vor darum, das Gebiet um Lübtheen weiträumig zu umfahren, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Der seit dem 30. Juni geltende Katastrophenfall gilt weiterhin. Landrat Stefan Sternberg geht davon aus, den Katastrophenfall am Montagnachmittag für beendet erklären zu können.

Heute sind in vier Schichten etwa 800 Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren, Polizei, THW, Bundes- und Landesforst, Bundeswehrfeuerwehr, Rettungsdiensten und weiterer Institutionen vor Ort. Entsprechend der Entwicklung der Lage wird die Zahl der Kräfte weiter reduziert.